Im Zentrum steht die Fragestellung: Was können wir schon jetzt tun, um gut vorbereitet in den nächsten Sommer zu gehen – und warum fällt uns genau das manchmal schwerer, als wir denken?
Offene Dialogveranstaltung
„Klimaanpassung vom Menschen her denken – Fokus Hitzeschutz im Sommer 2026“ am 28.01.2026
Der wirksamste Hitzeschutz läuft ins Leere, wenn die Betroffenen ihn nicht nutzen. Um Menschen wirksam vor Hitze zu schützen, muss man Hitzeschutz vom Menschen her denken – im Privaten wie am Arbeitsplatz. Man muss die Wissenslücken und die Barrieren kennen, die uns manchmal im Wege stehen – und wie man diese aus dem Weg räumt.
Gut zu wissen und allen Debatten zum Trotz: mangelndes Bewusstsein über den Klimawandel oder Verständnis der dadurch ausgelösten Probleme gehören nicht zu den Hauptproblemen. Viele Lösungen werden durch kluge kommunikative und organisatorische Rahmenbedingungen erfolgreich umsetzbar. Moderne Standards, Infrastrukturen und Normen in der Organisation unterstützen Verhaltensänderungen mehr als moralische Appelle. Arbeitsschutz- und Gesundheitsverantwortliche können in ihren Rollen starken gestaltenden Einfluss nutzen, damit Hitzeschutz erfolgreich umgesetzt wird.
Vorgestellt werden Erkenntnisse der PACE-Studie (Planetary Health Action Survey) und des Forschungsprojekts HEATCOM Hitzeschutz durch die Projektleiterin des HEATCOM-Projekts Dr. Mirjam Jenny von der Universität Erfurt. Wir freuen uns auf Impulse für einen Menschen-zentrierten Hitzeschutz, denn: der nächste Sommer kommt bestimmt!
Nach einem Vortrag von Dr. Miriam Jenny ist im Rahmen der Dialogveranstaltung ausreichend Raum für Rückfragen, Erfahrungsaustausch und Diskussion vorgesehen.
Die Veranstaltung wird auf der Video-Plattform Zoom stattfinden und richtet sich an alle Interessierten aus der Fachöffentlichkeit. Über diesen Link gelangen Sie am 28. Januar ab 11:00 Uhr zur digitalen Veranstaltung: https://zoom.us/j/95385119671